Die Föderation von Damanhur

4 Tage DAMANHUR zur Herbsttagundnachtgleiche 2009

Beim Visionstreffen im Juni 2009 im Kloster Neustift in Südtirol hielten Vultura und Piviere von der Föderation DAMANHUR einen Vortrag.

Sie sprachen über DAMANHUR, über ihre wissenschaftlichen Forschungen und über Leben und Spiritualität der Gemeinschaft.

Damals entstand bei einigen von uns der Wunsch, diesen Platz und seine Menschen zu besuchen.

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4 intensive Tage Gemeinschaft und eigene spirituelle Erfahrungen

Vultura hatte für unsere Gruppe (15 Erwachsene und 4 Kinder) ein ausführliches Programm zusammengestellt: Wanderung über den Hauptplatz von Damjl, Führung durch und später Übernachtung im unterirdischen Tempel der Menschheit, Vortrag über die spirituelle Physik, die Rituale zum Mond-Fest, Besuch eines Nukleo (=Gemeinschaft) und als Abschluss das Erleben der Pflanzenmusik in der Gemeinschaft des Waldes.

Die Gemeinschaft von DAMANHUR wurde 1975 von Oberto „Falco“ Airaudi gegründet. Inzwischen leben dort etwa 600 Menschen, verteilt auf Nukleos (= Gemeinschaften). Damanhur ist eine Öko-Gesellschaft, ein kollektiver Traum: Gemeinschaft, Spiritualität, Forschung und Handlung. Eine touristische Ausweitung ist nicht gewünscht, allerdings sind sie sehr offen für spirituell Interessierte aus der ganzen Welt. Sie pflegen intensive Kontakte zu anderen Ökogruppen.

DAMANHUR lebt die Kreativität des inneren Wissens, die vor allem Falco als „Kanal nach oben“ intensiv einbringt. Die Gemeinschaft versucht, aus dem Wissen des Kosmos und der Natur und im Einklang mit diesen zu leben. So ist der biologische Landbau genauso eine Grundvoraussetzung wie die besondere Achtung für und die Lernbereitschaft voneinander. Eine große menschliche Herausforderung, der sie sich aber sehr bewusst stellen. Wir Besucher erlebten ein gut durchorganisiertes „Volk“, das sich gegenseitig viel Freiraum lässt, sich gerne umarmt und recht warmherzig miteinander umgeht. Interessant war für uns auch zu erfahren, wie Jung und Alt miteinander leben. Besonders die Erziehung und Einbindung der Kinder in ihr Leben und in ihre Philosophie ist bemerkenswert.
Die Damanhurianer wissen, was sie tun!

Der Tempel der Menschheit

Es ist für uns kaum zu glauben, was wir hier an prachtvoller Handarbeit mit dieser feinen Liebe zum Detail sehen: großflächige Wandmalereinen, Skulpturen, feinste Glasfenster, Ornamente, diese riesige 100 m² große Tiffany Glaskuppel und Glaskugeln, die mit einer besonderen Flüssigkeit gefüllt sind. Alles hat seine Bedeutung und Wichtigkeit, kein Strich ist hier dem Zufall überlassen. Jetzt verstehe ich, warum ich vor ein paar Monaten in einer Zeitschrift vom „8.Weltwunder“ las.

Jeder Saal ist einem eigenen Thema gewidmet. Nichts ist hier dem Zufall überlassen worden, jedes Detail, jeder Pinselstrich hat hier seine tiefe Bedeutung. Wir sind in eine Welt eingetaucht, in der wir alle Welten wiederfinden. Alle Weltreligionen haben hier ihren Platz, alles Wissen der Menschen ist hier aufgezeichnet … von Atlantis bis Ägypten.

Es gibt jetzt vieles zum Austauschen unter uns. Jeder hatte den Tempel auf seine eigene Weise erlebt und viele Fragen sind da. Wir hatten keine Vorstellungen von den Ausmaßen des Tempels … aber wir wurden durch den Besuch sehr überrascht, positiv überrascht!

Der vollständige Bericht über die Erfahrungen der Gemeinschaft in Damanhur

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Herzlichen DANK an Vultura und Piviere für das Ermöglichen dieser Tage in der Gemeinschaft von Damanhur und für die beeindruckende Führung. Ebenso gilt unser DANK der „Eidechse“, die uns die Gemeinschaft des Waldes so intensiv vermittelt hat.

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