Reisebericht Uganda

Große Armut, eine wunderbare Natur und viel Hoffnung.

Maria Prean hatte im Jahr 2000 die Vision, vielen Kindern im armen Uganda eine Schulausbildung zu ermöglichen. Sie gründete Waisenheime, Schulen, Internate und handwerkliche Ausbildungsplätze. 10 Jahre später betreut ihr Verein “Vision für Afrika” (Sitz in Imst/Tirol) bereits an die 6000 Kinder. Wer Sponsor eines Kindes werden will, möge sich direkt an Imst wenden.
Maria empfängt die Gnade des Hl. Geistes. Ihre Worte werden zur Tat.

Im Februar 2010 besuchen Susanne und ich mit 3 Freunden auf Einladung von Maria (die wir 1 Jahr davor im Chiemgau kennen lernten) das Waisendorf Land of Hope bei Mukono, etwa 40 km östlich der Hauptstadt Kampala. Ich betrete damit das erste Mal afrikanischen Boden (Ägypten nicht mit gerechnet.). Wir wohnen in einfachen aber sauberen afrikanischen Hütten mit fließendem Trinkwasser – diese wurden extra für uns Touristen gebaut.

Es waren nur 2 Wochen … doch selten hat mich eine Reise so stark bewegt! Die Dankbarkeit, Freude und Bescheidenheit der Kinder und der jugendlichen Studenten von der Hotelfachschule hat uns alle ergriffen. Das Trommeln, der Tanz, ihr Gesang und vor allem das innige gemeinsame Gebet ging uns nahe. Sprechen mit dem Geist der Liebe.

Ein 3-Tages-Ausflug bringt uns nach 6 Stunden Piste zum Albertsee im Norden Ugandas, wo wir in der wunderschönen Nile-Safari-Lodge direkt am Nil, mitten in der Wildnis, nächtigen. Von oben schauen wir in den berühmten, tosenden Murchison-Wasserfall des Nil, fahren am nächsten Tag mit dem Allradbus durch die Savanne, wo uns Elefanten, Löwen, Affen, Giraffen, Kaffernbüffel, Wildschweine und Antilopen begegnen und lassen uns dann noch mit dem Boot 17 km flussaufwärts an den Wasserfall fahren, begleitet von vielen Nilpferden und Krokodilen. Ein ganz besonderes Naturerlebnis!

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